Gruss vom Mt. Vinson

Geri Winkler grüsst von der höchsten Erhebung der Antarktis, dem Mount Vinson., am 27.12 2005, 17:00 Uhr.

















Iljuschin

Iljuschin nach Ankunft in Patriot Hills, 21.12.2004

rechts: Twin Otter
bei der Ankunft im Vinson Basecamp, 21.12.2004








 der Treck

Auf dem Weg. Gruppe auf dem Weg zu Lager 1, 23.12.2004






































Geri Winker mit charantea





Geri Winkler wird wieder ausführlich über die Erfahrungen mit charantea berichten.

























31.12.2004 Der Blick ins neue Jahr mit einer atemberaubenden Aussicht.

DALASA

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Letzte Aktualisierung: 8. Januar 2005

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Pinguine sind immer festlich gekleidet

Immer korrekt gekleidet.

Wer es zu Weihnachten gerne festlich mag, wäre bei den Pinguinen eigentlich gut aufgehoben.














24.12.2004

Ein Weihnachtsausflug der besonderen Art: Bergtour in der Naehe von Lager 1

Das eMail Tagebuch von Geri Winkler

Anruf am 28.12.

Es ist geschafft!

Am 27.12. um 17:00 Uhr war es so weit.
Geri Winkler ist es gelungen den Mount Vinson, die höchste Erhebung der Antartktis und damit den dritten der Seven Summits, zu bezwingen.
Winkler hat per Satelliten-Telefon mit einem befreundeten Journalisten Kontakt aufnehmen können, der uns die gute Nachricht auch sofort übermittelt hat.
Geri Winkler befindet sich jetzt auf dem Rückweg zum Basislager und wird sich, sobald er die Möglichkeit dazu hat, wieder per eMail bei uns melden.

Weihnachtsausflug

11.12.2004 bis 6.1.2005

Der chronologische Reisebericht.

11.12.-12.12.
Flug nach Punta Arenas in Suedchile ueber Madrid und Santiago de Chile
13.12. - 19.12.
Pinguine, Seeloewen, Wanderungen durch die rauhe Wildnis von Feuerland
20.12.
Auf dem Eisfeld von Patriot Hills herrscht starker Seitenwind. Immer wieder muss der Abflug in die Antarktis verschoben werden. Knapp vor 23 Uhr ist es aber so weit - die riesige Iljuschin-Cargo-Maschine hebt Richtung sechsten Kontinent ab.

Twin Otter

21.12.
In den fruehen Morgenstunden landen wir in Patriot Hills, bekommen ein grossartiges Essen in diesem Outpost letzter Zivilisation und gehen schlafen. Ab jetzt gibt es keine Tageszeiten mehr.Es ist immer Tag. Hin und wieder verschwindet die Sonne hinter den Bergen. Diese Zeit sieht man am besten als Nacht an, denn da wird es bitterkalt. Noch am selben Tag fliegen wir mit einer Twin Otter weiter ins Vinson Basecamp auf 2000 Meter Seehoehe, landen auf einer geneigten Schneeflaeche, die mit schwarzen Plastiksaecken markiert ist und stellen unsere Zelte auf.

22.12.
Erste Gehversuche in den antarktischen Bergen. Wir unternehmen eine Fuenf-Stunden-Tour ueber weite Gletscherflaechen, spannnend wird nur das Schlussstueck zum Gipfel eines namenlosen Berges - ein "Mini-Bianco-Grat". Wir, das sind: Theo Fritsche, Oesterreich Werner Berger, Kanada Maxim Chaya, Libanon Hashimoto Hisashi, Japan Neil Stevenson, UK Heather Morning, UK Geri Winkler
23.12.
Heute geht es erstmals an den Berg ran. Lange Distanzen auf weiten Gletscherflaechenohne grosse Steigungen sind zu ueberwinden. Wir seilen uns an - das Terrain ist sehr spaltenreich - binden uns die Schlitten an die Klettergurte und stapfen langsam auf 3000 Meter hinauf (10 km Horizontaldistanz), wo wir Lager 1 errichten.
24.12.
Wir sind zwar erst auf 3000 Metern Seehoehe, diese werden aber in Polnaehe vom Koerper fast wie 4000 m empfunden. Ein Tag der Akklimatisation mit kleineren Wanderungen ist angesagt - es ist ja schliesslich Weihnachten.
25.12.
Aufstieg zum Sattel zwischen Mount Vinson und Mount Shinn (dritthoechster Berg der Antarktis). Die Schlitten haben ihre Schuldigkeit getan, das Gelaende wird immer steiler. Alles muss nun in die Rucksaecke umgepackt werden. Die letzten 500 Hoehenmeter fuehren durch die 50 Grad steile Head Wall hinauf auf den Sattel in 4000 Metern Seehoehe. Hier errichten wir unser windgeschuetteltes Lager 2.
26.12.
Nun muessen sich unsere Koerper wirklich an die Hoehe anpassen - Akklimatisationstag - Ruhe.
27.12.
Es ist windig und die Temperaturen sind in den Keller gefallen. Das Eisschmelzen, Anziehen, Angurten und Steigeisenanlegen wird zur eisigen Qual. Der folgende Anstieg, voellig eingemummt, wird da vergleichsweise wesentlich angenehmer empfunden. Ein geneigtes Schnee-Plateau wird von den vielen Gipfeln des Vinson-Massifs eingerahmt. Ohne technische Schwierigkeiten geht es ueber diese Schneehaengeimmer hoeher hinauf. Nur der Gipfelgrat erfordert leichte Kletterei - vergleichbar mit dem Grossglockner. Nach sieben Stunden stehen wir auf dem hoechsten Punkt des Kontinents. Die Hoehenangaben variieren zwischen 4897 m und 5140 m. Welch eine Ueberraschung: mussten wir waehrend des Aufstiegs alle Register ziehen, um keine Erfrierungen zu erleiden, so weht hier auf dem Gipfel kaum Wind, es ist fast warm. Dementsprechend lange geniessen wir das Dach der Antarktis.
28.12.-29.12.
Stressfreier Abstieg ins Basislager. Die geplante Besteigung des Yako-Peak im Bereich von Lager 1 faellt einer Wetterverschlechterung zum Opfer - erstmals starke Bewoelkung, Nebel.
30.12.
Lazy Day im Basislager

Blick ins neue Jahr

31.12.
Ein letzter Hoehepunkt in den Ellsworth-Bergen. Wir ersteigen vom Basislager aus einen 3000 Meter hohen namenlosen Berg, der wohl die faszinierendste Aussicht auf die unwirkliche Wirklichkeit dieses Kontinents bietet. Die anderen drei Bergsteiger-Gruppen kehren auch vom Berg zurueck: ein walkman mit Miniboxen, ein bisschen Alkohol - ausgelassene Silvesterparty bei Sonnenschein.
1.1.
Rueckflug mit der Twin Otter nach Patriot Hills. Das wetter verschlechtert sich waehrend des Tgaes, weitere Fluege ins Vinson Basecamp sind unmoeglich. Ein Teil der Bergsteiger sitzt im Vinson Basecamp fest.
2.1.-3.1.
Keine wetterbesserung. waehrend unser Team schon die Annehmlichkeiten von Patriot Hills (wenn auch bei eisigem Sturm), muss der Rest der Bergsteiger im Vinson Basecamp weiter warten.
4.1.
Leichte wetterbesserung. Heute ist es moeglich, die restlichen Bersteiger nach Patriot Hills auszufliegen. Fuer die grosse Iljuschin gibt es aber keine Moeglichkeit, nach Patriot Hills zu kommen - zuviel seitenwind.
5.1.
Wunderschoener Tag. Um 23.35 Uhr landet die Iljuschin auf dem blauen Blankeis von Patriot Hills.
6.1.
1.30 Uhr: Abflug der Iljuschin nach Chile. 6 Uhr: Landung in Punta Arenas - ein grosses Abenteuer geht zu Ende.


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