Erfahrungsberichte / Seite 2
MMag. Dr. Helga Stadler-Richter
Wirtschaftswissenschaftlerin, Juristin, Behindertenbeauftragte im Lebensministerium (BMLUFW) und Buchautorin
in Sachen Behindertenpolitik.
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Letzte Aktualisierung: Oktober 2004
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"Ich habe ein Handicap, Anregungen für Behindertenpolitik im öffentlichen und privaten Bereich"
So der Titel des vielbeachteten Buches von Frau Dr. Stadler-Richter,
die sich in vielfacher Hinsicht für die Belange Behinderter kümmert und seit kurzem selbst von Diabetes betroffen ist.
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Frau Dr. Stadler-Richter, Behindertenbeauftragte im Lebensministerium,
schickte uns folgenden Bericht:
"Ein Superentgiftungserfolg:
Obwohl ich also viel mit Krankheit zu tun habe, fühlte ich mich selbst mit unterschiedlichen, divergierenden Aussagen von Medizinern allein gelassen, als für mich die eindeutige Diagnose "Diabetes" gestellt wurde. 316 mg/dl Blutzucker! Man wollte mich gar nicht mehr aus dem Spital weglassen. Ich war geschockt.
Ich entschied mich, aktiv an meiner Gesundung mitzuwirken.
Mit herkömmlichen Medikamenten reduzierte sich der Zuckergehalt in meinem Blut. Und ich war über 248 mg/dl und 197 mg/dl glücklich. Ich stellte meine Ernährung um und versuchte mich viel mehr zu bewegen. Der Weg blieb steinig. Ich trank 3-4 Liter Wasser pro Tag. Und fühlte mich wohler.
In der Drogerie Staudigl empfahl man mir den Bittergurkentee. Nun bitter - ich erwartete Medizin. Und war freudig überrascht: Der Tee schmeckte mir. Ein Großteil der täglichen Flüssigkeit wurde nun mit Mormodica bestritten. Im restlichen Wasser löste ich auch Gerstengraspulver auf. Das schmeckte zwar nicht ganz so gut, sollte aber ebenfalls gesund sein.
Und was geschah ?
Ich sah plötzlich mit meiner Gleitsichtbrille nicht mehr scharf. Und ich ertappte mich, daß ich beim Autofahren immer den Kopf hob und wie im "Kamelblick" auf das Verkehrsgeschehen "heruntersah". Das war doch mein "mittlerer Sehbereich" der Brille ?! Beim Test waren es von -4,0 Dioptrien nun -3,25 geworden. Ich machte weiter. Und empfahl in der Ernährungsberatung im Spital den Tee. Bei der nächsten Sitzung berichtete ein Leidensgenosse: Auch er hatte nun ein besseres Sehvermögen. Und ich - hatte mittlerweile -2,75 Dioptrien erreicht. Meine Hochzeitsbrille aus 1971 paßte mir wieder und sah wie damals alles scharf.
Ich fühlte mich frisch und leistungsfähig.
Hatte ich früher mehrere Portionen Kaffee pro Tag zu mir genommen, und mich doch ausgelaugt gefühlt, so ging mir der Kaffee nun nicht mehr ab.
Aber einmal, als ich mit Bekannten ausging, trank ich nach langer Zeit wieder einen kleinen Braunen. Mit viel Wasser dazu. Und doch: Als ich nach ca. 1 Stunde heimkam und fernsehen wollte, merkte ich: ich sah nicht scharf. Und gerade Linien schienen nicht parallel, obwohl ich wußte, daß sie es sind !
Das konnte doch nicht der Kaffee sein. Ich ließ meinen Bittergurkentee weg. Und trank am übernächsten Tag in der Früh einen Milchkaffee (Melange). Derselbe Effekt. Und zum Test mittags wieder ein kleiner Brauner: Ich brauchte meine Gleitsichtbrille. Jeweils nach einer guten Stunde verbesserte sich mein Sehvermögen wieder. Ich fühlte mich wie nach einer Vergiftung. Ich trank meinen Charantea - und sehe mit meiner Hochzeitsbrille wieder gut. -1,25 Dioptrien, bleibend !
Ein Superentgiftungserfolg.
Und meine Blutzuckerwerte: 109 mg/dl bis 157 mg/dl bei gleichgebliebener Medikation.
Ihre
MMag.Dr.Helga Stadler-Richter"