Geri Winkler tinkt charantea

Geri Winkler:
Extremreisen sind seit 2003 für mich gesundheitlich unbedenklich geworden. Der früher freiwillig eingegangene Kompromiss "Abenteuerreise = erhöhter HBA1c" ist nun nicht mehr notwendig, wie die Labortests zeigen. Für mich ist das ein grosses Stück wiedergewonnene Freiheit.

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Letzte Aktualisierung 30. März 2005

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Winkler auf dem Mt Vinson
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Geri Winkler:

... ein grosses Stück
wiedergewonnene Freiheit.

Seit Februar 2003 trinke ich täglich 1 Liter charantea ­ Im März 2003 brach ich zu einer drei Monate dauernden Expedition nach Nepal und Tibet auf. Ziel war die 8013 m hohe Shisha Pangma in Tibet. Für die Expedition wurden speziell für mich Teebeutel angefertigt. Überraschend und erfreulich war für mich, dass der HBA1c nach der Expedition um 0,9% besser war als vorher. Auf 7485m habe ich einen Blutzuckerwert von 245 mg/dl gemessen, der die Leistungsfähigkeit kaum mindert und innerhalb von eineinhalb Stunden auf Normalmaß korrigiert werden konnte. ( Bei starken Anstrengungen in extremer Höhe können die Werte bis über 600 mg/dl ansteigen / Anm. der Redaktion) Dementsprechend fit fühlte ich mich in dieser Höhe, leider musste die Expedition Stunden später auf Grund eines Wetterumschwungs abgebrochen werden. Im allgemeinen waren die Blutzuckerwerte in dieser Zeit stabiler, extreme Ausreißer nach oben oder unten blieben weitgehend aus. Die Expeditionsärztin bezeichnete die Tatsache, dass kein einziges diabetisches Problem während der Expedition auftrat, als sensationell. Da ich außer dem regelmäßigen Trinken von charantea nichts an meiner Diabetes-Therapie geändert habe, nehme ich an, dass die deutliche Verbesserung meiner Werte während der Reise auf die Einnahme des Tees zurückzuführen ist.

Im Dezember 2004 gelang mir im Rahmen einer Expedition die Besteigung des höchsten Berges der Antarktis. Die Polnähe bewirkt, dass eine solche Höhe wie ein ernstzunehmender Sechstausender wirkt, was mehrere Akklimatisationsphasen notwendig macht. Täglich schwanken die Temperaturen um 60° C (-45° bis +15°), und das oft innerhalb weniger Minuten. Trotz extremer Anstrengung habe ich in Gipfelnähe einen Wert von 191 mg/dl gemessen, fast optimal für die Leistungsfähigkeit beim Abstieg. Extremreisen sind seit 2003 für mich gesundheitlich unbedenklich geworden. Der früher freiwillig eingegangene Kompromiss "Abenteuerreise = erhöhter HBA1c" ist nun nicht mehr notwendig, wie die Labortests zeigen. Für mich ist das ein grosses Stück wiedergewonnene Freiheit.

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